Petition gegen Wasserentnahme Hegeler Wald

Wir möchten eine Wasserentnahme im Hegeler Wald und die damit einhergehende Absenkung des Grundwasserspiegels verhindern. Dazu wurde ein Arbeitskreis initiiert und eine Petition gestartet.

Huntlosen kämpft für ein besseres Morgen

Petition gegen Wasserentnahme

Natur und Landschaft schützen

Die Stadt Oldenburg plant eine jährliche Wasserentnahme von 1 Mio. Kubikmetern Wasser, die über Brunnen in Huntlosen nach Sandkrug zum Wasserwerk und von dort in die Stadt Oldenburg geleitet werden sollen.

Wir möchten eine Wasserentnahme im Hegeler Wald und die damit einhergehende Absenkung des Grundwasserspiegels verhindern. Das Thema diskutieren wir mit Ihnen, euch und diversen Vereinen aus und um Huntlosen schon seit Jahren. Wir versuchen, mögliche alternative Lösungsansätze zu finden und gehen mit unserem Anliegen an die regionale Presse. Sogar dem zuständigen Bürgermeister ist unser Widerspruch und unser Engagement bekannt.

Folgen der zunehmenden Wasserentnahme: Eine weiter zunehmende Verdichtung des Wassergewinnungsgebietes mit ständig steigender Wasserentnahme wird zwangsläufig das Gleichgewicht der Natur empfindlich stören. Durch geringe Niederschlagswerte versalzen die Böden zunehmend. Der bereits stetig sinkende Grundwasserspiegel hat zur Folge, dass tiefwurzelnde Bäume wie Eichen oder Buchen vertrocknen. Die Gefahr von Überschwemmungen steigt.

Spätfolgeschäden, die heute noch nicht absehbar sind, sind für die Natur und die Landschaft nicht auszuschließen. Daher muss es im Interesse aller BürgerInnen sein, auch für die Nachfolgegenerationen eine intakte Natur und Landschaft zu erhalten.

Interessengemeinschaft sucht Lösungen für Wasserproblematik

Im September trafen sich erstmalig VertreterInnen der Bürgervereine aus Ahlhorn, Döhlen, Großenkneten, Höven, Huntlosen, Sandkrug/Hatten/Bümmerstede und Wardenburg sowie der Dorfgemeinschaft Hensgtlage-Haschenbrok und vom Kreislandvolk Oldenburg, um die Wasserproblematik gemeinsam zu diskutieren. Als Experte wurde der Systemanalytiker Dr. Horst-Herbert Witt beratend hinzugezogen. Witt ist unter anderem als Vertreter der Biologischen Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems (BSH) tätig. Als Direktor der Lehr- und Versuchsanstalt für Gartenbau in Bad Zwischenahn engagierte er sich zwischen 1977 und 2000 in der Projektforschung zum Thema „Ressourcenschonende, ökologisch-ökonomische Produktionsverfahren im Gehölzanbau“. Außerdem forschte er zu Themen wie Wasser- und Düngerrecycling, Kompostierverfahren sowie Wasserreinigung durch Repositionspflanzen. Auch die Selektion von klimaresistenten Pflanzen gehörte zu Witts Spezialthemen.

Das Wissen von Dr. Horst-Herbert Witt will sich die Interessengemeinschaft Wasser Hegeler Wald aus VertreterInnen der verschiedenen Vereine nun zu Nutze machen, um mögliche Lösungswege und konkrete Handlungsempfehlung zur langfristig nachhaltigen Wassergewinnung und -speicherung sowie Bodenschonung zu erarbeiten und in die Umsetzung zu bringen.

Petition soll Anliegen bekräftigen

Zur Schonung der Wasservorkommen kann jeder und jede beitragen. 

  • Wasser so wenig wie möglich, so viel wie nötig verwenden. Das gilt für Haus, Garten, Körperpflege und Nahrungszubereitung
  • Niederschlagswasser auffangen und wo möglich verwenden
  • Verunreinigung von Natur und Landschaft vermeiden
  • Leitungswasser vor Flaschenwasser bevorzugen und so langfristig verhindern, dass das Allgemeingut Wasser kommerzialisiert wird
  • Pflanzen- bzw. Pflanzenschnittdecke statt nacktem Boden, um Verdunstung vorzubeugen
Wer das Anliegen der Bürgervereine unterstützen möchte, kann sich an unserer Petition gegen die Wasserentnahme aus dem Hegeler Wald beteiligen:

So schön ist der Hegeler Wald, wenn wir ihn einfach sein lassen

Zusammen mit dem Bürgerverein Wardenburg wurde die „IG WASSER Hegeler Wald“ ins Leben gerufen. Diese Interessen-gemeinschaft lädt am Freitag, 20. Januar 2023 ab 19.30 Uhr im Saal im Wardenburger Hof Fischbeck (Oldenburger Straße 255) zu einer Informationsveranstaltung ein.

Lasst uns gemeinsam Stärke zeigen, um zu verhindern, dass die Stadt Oldenburg ihren Anspruch auf Trinkwasserentnahme im Hegeler Wald durchsetzt. Deshalb ist es wichtig, dass so viele Bürger*innen wie möglich an der Veranstaltung teilnehmen.

NWZ-Artikel, 13. Januar 2023, Wasserentnahme Hegeler Wald, "Wenn Felder, Wälder und Gärten verdursten"

So schön ist der Hegeler Wald, wenn wir ihn einfach sein lassen

Ihr wollt auch zeigen, wie schön der Hegeler Wald ist? Dann schickt uns eure Fotos für die Galerie an info@buergerverein-huntlosen.de 

Theaterfahrt Theater Laboratorium Oldenburg

Am 2. Oktober begeben wir uns auf Theaterfahrt zum Theater Laboratorium Oldenburg und schauen das Stück “Der Froschkönig”, eine Fortsetzung des Originals der Brüder Grimm.

Huntlosen unterwegs

Theaterfahrt mit dem Bürgerverein

Der Froschkönig im Theater Laboratorium Oldenburg

Am Sonntag, den 02. Oktober 2022, findet um 18.00 Uhr die Vorstellung „Der Froschkönig“ im  Theater Laboratorium Oldenburg statt.

Mit dem Bus fahren wir bereits um 16.45 Uhr in Huntlosen an der Grundschule los. So können wir gemütlich von der Peterstraße zur Kleinen Straße zum Theater spazieren und haben Zeit für ein Getränk o.ä. vor Beginn der Vorführung. Diese dauert ca. 70 Minuten und beinhaltet keine Pause. Im Anschluss fahren wir gemeinsam mit dem Bus zurück nach Huntlosen.

Es sind 40 Karten für uns reserviert. Der Preis pro Person beträgt 40,00 € für Vorstellung und Busfahrt.

Um sich verbindlich für die gemeinsame Theaterfahrt anzumelden, bitten wir um Überweisung auf folgendes Konto bei der VR Bank:

IBAN: DE57 2806 6214 6000 0058 00

Kontoinhaber: Bürgerverein Huntlosen e.V.

Betreff: Theaterfahrt

Der Froschkönig - Theater Laboratorium Oldenburg (1)
"Der Froschkönig" im Theater Laboratorium Oldenburg

Der Froschkönig” im Theater Laboratorium Oldenburg setzt das original Märchen der Brüder Grimm fort, aber lest selbst…

Ein Stück über das Leben, die Liebe und den Eiweißgehalt von Fliegen

In alten Zeiten, als das Wünschen noch geholfen hat, lebte einmal ein König, der hatte wunderschöne Töchter. Die jüngste war so schön, dass die Sonne selber, die doch so vieles schon gesehen hat, sich verwunderte, so oft sie ihr ins Gesicht schien. Als ihr eines Tages beim Spiel ihre goldene Kugel in einen tiefen Brunnen fiel, begegnete ihr ein hilfsbereiter Frosch.

 

Der alte Wasserpatscher ist heute schon lange kein Frosch mehr. Er heiratete die Königstochter und regiert nun seit mehr als 15 Jahren sein Reich. Doch welch  eine Überraschung: Auch sein Sohn verwandelt sich wieder in einen Frosch. Bei einem gemeinsamen Wochenende auf der ehemaligen Froschbude des Königs erzählt der Vater dem Sohn die Geschichte vom Froschkönig. Humorvoll spendet der Vater dem Sohn Trost, denn schließlich waren alle jungen Prinzen eine Weile lang ein Frosch.

 

„Wie bei Winterstein und Konrad Müller verzaubert Möller-Lück auch hier das Publikum mit der Magie seines Spiels, bei dem Puppen lebendig werden, Gegenstände eine Seele bekommen, Musik (komponiert von Georg Wieland Wagner) die Sinne berührt und die Zeit stehen bleibt“ (Ulrich Schönborn, NWZ).